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Auf dem Weg zu einer Allgemeinen Pädagogik ohne Rest
Auf dem Weg zu einer Allgemeinen Pädagogik ohne Rest 

Der Mensch - Bildung als Schicksal !

Seit der Aufklärung gilt in den von ihr geformten westlichen Kulturen der mündige, gebildete Mensch als Verwirklichung als Realisierung des Menschseins selbst. Menschen realisieren sich selbst in dem sie sich bilden. Diese Abkoppelung von religiös verordnetem Schicksal und säkularer Beauftragung in gleichem Maße erzeugen das außerordentlich spannungsreiche und nur dialektisch annähernd verstehbare Verhältnis, in dem sich Menschen entwickeln und damit ihre Welt (mit)gestalten. Die (Selbst-)Bildung ist dem Menschen schicksalhaft eingeschriebener Auftrag. Jeder Mensch bildet sich in jedem ‚Fall‘ (!) bis in die Organisation seiner neuronalen Netze hinein.

 

Allein die lebendige Existenz jeweils individuell gewordener Realität beweist deren Bildung, d.h. Menschen sind, solange sie leben, und unabhängig von irgend einer funktionellen Leistungsfähigkeit grundsätzlich bildungsfähig; die durch Bildung beschriebene Anthropologie ist inklusiv!

 

 

 

 

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© Peter Rödler