Auf dem Weg zu einer Allgemeinen Pädagogik ohne Rest
Auf dem Weg zu einer Allgemeinen Pädagogik ohne Rest 

Vom Glück Frankfurterin und Frankfurter zu sein!

 

 

 

 

Alte Oper Eröffnungskonzert

 

 

Dieses Konzert fand damals noch unter Polizeischutz statt, kritisiert als ein Kulturtempel von Reichen für Reiche. Die Kosten von damals 180 Millionen würden heute wohl eher als Portokasse angesehen, waren damals aber in den Augen vieler ein Betrag über alle Maßen. Dazu muss aber gesagt werden, dass ein großer Teil dieser Kosten auch aus Sammlungen Frankfurter Bürger für den Wiederaufbau stammten.

Quelle: https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurter-oper-fast-gesprengt-wurde-nur-bisschen-dynamit-10416691.html

Diese fand schon in den 60er Jahren statt. Ich selbst beteiligte mich damals mit 5,00 DM, d.h. 10 Wochen Taschengeld a 0,50 DM bzw. 1 1/3 Karl May Taschen-buch 3,75 DM daran, erhielt aber noch einmal einen deutlichen Schub, als der Oberbürger-meister von Frankfurt Rudi Arndt, deswegen später 'Dynamit-Rudi' genannt, die Oper der Einfachheit halber sprengen lassen wollte.

 

Vielleicht hat ich deshalb später das Glück und insbesondere wegen des fantastischen Dirigenten Michael Gielen auch die Ehre, bei diesem Konzert mitsingen zu dürfen. ;-))

 

Dass sich der Protest gegen die Alte Oper sehr schnell legte, war dem ersten Generaldirektor der Alten Oper Schwab zu verdanken - dessen Frau während des Eröffnungskonzertes als 'Mater gloriosa' einen kurzen aber wirklich sensationellen Auftritt hatte - der es schaffte einen Programm-Mix aus den verschiedensten Sparten traditioneller Musik mit Angeboten populärer Musikkultur (Musicals ...) und solchen der neuen und neuesten E-Musik (Ensemble Modern) zu verbinden. Zudem gab es jährlich eine Projektwoche so z.B. das Thema Arche mit der zentralen Aufführung von Harald Weiss 'Arche' in die auch Lokalitäten um die Alte Oper herum, im Frankfurter öffentlichen Raum und in anderen alternativen Aufführungsstätten in Frankfurt eingebunden waren.

 

Dieser Mix bot, mit einer vertretbaren Preisgestaltung, wirklich vielen Menschen etwas und war der Grund, dass die Kritik sehr schnell der Begeisterung für dieses neue Angebot wich. 

Zu Recht gesprengt!!!

Mein Büro in so vielen wichtigen Jahren!

;-}}

 

Wahrzeichen

Vergangen ist auch das 'Zürich-Hochhaus' am Opernplatz dessen später angebrachte riesige Uhr mir seit wir 1992 am Opernplatz einzogen, wie im Dorf die Kirchturmuhr, mit dem schnellen Blick zur Synchronisierung meines Tagesablaufs diente.

 

2017 wg Brandstiftung abgebrannt, aber praktisch identisch 2020 wieder aufgebaut, der 'Goetheturm' (erbaut 1931), an dessen Fuß ein für Sonntagsausflüge beliebter Waldspielplatz war und der später mit Freundin auch als Ausblick auf das Feuerwerk und Silvesterfeier diente.

 

Abgerissen und allerdings wenig identisch, da in völlig anderer Nutzung, neu aufgebaut der 'Henninger Turm'. Eigentlich ist das Design, orientiert am alten Bau, sogar recht gelungen, aber die Gewohnheit sagt: hässlich! Jeder Mensch hat das Recht auf einen Teil Autismus ! ;-))

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© Peter Rödler